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Presseberichte zu digitaler Diktiertechnik
| Diktiergeräte - Der Unterschied liegt im Format |
(Schwäbische Zeitung Online - 26.03.2009) Kanzleien, Krankenhäuser und Verwaltungen setzen auf sie, und auch Studenten entdecken ihre Vorzüge. Die Rede ist von Diktiergeräten. Zwar hat mittlerweile fast jedes Handy eine Aufnahmefunktion.
Doch wer sehr gute Sprachqualität erwartet und vor allem eine leichte Bedienbarkeit wünscht, kommt an einem echten, digitalen Diktiergerät nicht vorbei. «Vereinzelt gibt es auch noch analoge Geräte, aber das sind auslaufende Modelle», erklärt Kai Tippmann vom Fachhändler DAZ Diktiertechnik in Berlin.
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| Interview – DAZ Diktiertechnik über den Zuschlag bei der Justiz Nordrhein-Westfalen |
Carsten Schulthes ist Geschäftsführer der DAZ Diktiertechnik GmbH in Berlin. Das Unternehmen hatte sich seinerzeit als bundesweit erster auf den Verkauf von digitalen Diktiergeräten spezialisiert, betreibt im Auftrag eines Herstellers die Distribution professionellen Equipments und betreut zahlreiche Großkunden ebenso wie Einzelanwender im Direktgeschäft. Die DAZ Diktiertechnik GmbH ist zertifizierter Philips Master Digital Center.
Voice: Herr Schulthes, wann haben Sie das letzte Mal gefeiert?
Carsten Schulthes (CS): Wenn Sie so fragen, spielen Sie mit Sicherheit auf den Zuschlag an, den die Justiz von Nordrhein-Westfalen vor einigen Wochen für die Lieferung von Diktiergeräten erteilt hat.
Voice: Den bedeutendsten Zuschlag, den es im Markt digitaler Diktiersysteme bislang gab.
CS: Ich habe mich knapp sechs Jahre mit dem Projekt befasst und gebe zu, dass ich abends ein Gläschen Sekt auf die Entscheidung trinken musste.
Voice: Die von Ihnen beratene Bechtle AG hat den Zuschlag erhalten. Eher ein Noname im Diktiergeräte-Markt...
CS: ...aber einer der bedeutendsten IT-Dienstleister Europas, der zudem im öffentlichen Dienst Nordrhein-Westfalens ein ausgezeichnetes Standing hat. Ein Projekt, das sicherlich 15.000 Computer Arbeitsplätze betrifft, kann man nur mit demjenigen gewinnen, der die IT-Infrastruktur kennt und beherrscht - und von daher attraktive Serviceleistungen erbringt. Das ist zweifelsohne eine Sache des Preises; allerdings eingedenk der Tatsache, dass ein Auftraggeber sich am leichtesten auf einen bereits vertrauten Dienstleister einlässt. Die in den Jahren zuvor erbrachten Dienstleistungen machen aufgerufene Preise sozusagen verständlich.
Voice: Alles nur Fragen der Infrastruktur und der IT-Services? Welche Rolle spielten unsere Diktiergeräte bei dem Erfolg?
CS: Die haben gewonnen; aber darauf wollten Sie vermutlich nicht hinaus. Zunächst einmal: Natürlich stammt die Vorgabe, IT-Prozesse anzustoßen und Services zu verkaufen, von den Herstellern digitaler Diktiergeräte selbst. Beim einzelnen Anwender mag man sich noch über die Tatsache täuschen, dass man keine Hardware verkauft. Aber schon ein kleines Netzwerk weckt einen manchmal unsanft auf. Bei Gruppen von 50 und mehr Anwendern haben die EDV-Verantwortlichen für gewöhnlich wenig Interesse am Eingabegerät. Da steht die Integration der Softwarekomponenten in bestehende Systemumgebungen oder Anwendungen im Vordergrund oder manchmal auch die Veränderung dieser Rahmenbedingungen. Das ist äußerst problematisch, weil das Diktiergerät, mit dem die Händlerschaft Verkäufe ursprünglich initialisierte und das beim Anwender möglicherweise noch immer im Vordergrund steht, zur Nebensache wird.
Voice: Für Entscheidungen in der Privatwirtschaft mag das gelten. Öffentliche Ausschreibungen haben unter diesem Gesichtspunkt den Vorzug einer Bewertungsmatrix, die das Diktiergerät kaum aussparen kann.
CS: Jetzt könnten wir stundenlang über die Entstehung einer solchen Matrix reden. Ich meine, dass sie im Regelfall von fachlichen Laien unseres Marktes erstellt wird und vermeintliche Notwendigkeiten impliziert. Aber bleiben wir positiv: In der Justiz NRW fiel die Entscheidung für Philips Diktiergeräte aus meiner Sicht im akribischen Abgleich ihrer Merkmale mit denen des Workflows und des Spracherkennungsprogramms. Die digitale Sprachverarbeitung wurde von Anbeginn als Prozess gesehen, in dem heterogene, unter Umständen von unterschiedlichen Herstellern gefertigte Produkte, so reibungslos wie möglich zusammen arbeiten müssen. Hinzu kam, dass sich Routiniers der richterlichen Praxis leidenschaftlich in das Thema eingearbeitet haben und leere Verkaufsversprechen erkennen konnten. Die Devise lautete: Den etablierten analogen Prozess bestmöglich abzubilden, um das für das Bundesland beste Ergebnis zu erzielen.
Voice: Mit welchen Gerätemerkmalen konnten wir am besten punkten?
CS: Ich glaube, dass einige Details eine Rolle spielten wie beispielsweise die Flexibilität der Schiebeschalterbelegung, die Bedienungslogik bei mit dem Digital Pocket Memo 9600 gesetzten Indexmarkierungen oder der Zeitraum, der verstreichen kann, bis die Geräte in den Energiesparmodus zurückfallen. Philips hat die Anforderungen der Projektgruppe über die Jahre sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen und meines Erachtens auch in die Konzeption der Digital Pocket Memo 9600 Serie einfließen lassen. Darüber hinaus mag es auch nicht unbedeutsam gewesen sein, dass in der Ausschreibung gar nicht gefragte Produkte wie die LAN Dockingstation zu dem Philips Portfolio zählen. So etwas stärkt das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit eines Anbieters ganz ungemein.
Voice: Läßt sich das Ergebnis in der Justiz NRW reproduzieren? Wird es Einfluss auf die Entscheidungen anderer Einrichtungen im Öffentlichen Dienst haben?
CS: Pauschal möchte ich das verneinen: Es gab eine konkrete Anforderung und eine Lösung, die offensichtlich sehr gut dazu passte. Vor allem bei der Software zur Diktatverwaltung aber auch bei der Hardware können sich konkurrierende Produkte unter anderen Anforderungen sicherlich ebenso gerechtfertigt durchsetzen. Andererseits fordert eine Realisierung dieses Umfangs im größten Bundesland derzeitige und künftige Projektleiter natürlich zum Vergleich heraus. In Bezug auf die umfassende und präzise Erfassung der Anforderungen und die ergebnisorientierte Prüfung verfügbarer Produkte ist das zu wünschen.
(erschienen im Philips Kundenmagazin "Voice")
Laden Sie das vollständige Interview hier herunter (pdf, 118 kB)...
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| Optimierter Digital Speech Standard
DSSPRO für perfekte Spracherkennung und Encryption |
Erweiterung des internationalen Sprachaufzeichnungsstandards DSS
zum DSSPro: Optimierte Spracherkennung - Verschlüsselung/Encryption
- Kostenloser DSS-Player
DSS, vor 10 Jahren gemeinsam von Grundig,
Olympus und Philips etablierter de-facto Sprachstandard für
professionelle Anwendungen, wurde zum DSSPro weiterentwickelt und
verfügt nunmehr über zwei neue wesentliche Funktionen.
Die bereits hohe Audioqualität wurde mit einer 16kHz-Abtastung
nochmals verbessert, und es wird erstmalig ein Verschlüsselungs-Algorithmus
(Encryption) unterstützt. Mit dem neuen DSSPro ist wie schon
beim DSS sichergestellt, dass digitalisierte Sprache einfach, schnell
und vor allem standardisiert bearbeitet werden kann. Dabei ermöglicht
eine spezielle Komprimierungstechnik auch weiterhin die Aufzeichnung
in Form kleiner Dateien, wie es für die Versendung von Diktaten
per E-Mail von unterwegs, den Datenverkehr im Netz und die Archivierung
unabdingbar ist.
Alle vom DSS bereits bekannten Funktionsmerkmale werden auch vom
DSSPro unterstützt und erlauben eine hocheffiziente Weiterverarbeitung
in komplexen Workflows und Arbeitsprozessen. Die 16kHz-Abtastung
ermöglicht einen optimierten Einsatz von Spracherkennungssystemen
und wird damit professionellen Anforderungen noch besser gerecht.
Weiterhin wurde erstmalig eine optionale Verschlüsselung direkt
bei der Aufnahme aufgenommen, die den Einsatz - wie gerade im juristischen
und medizinischen Umfeld häufig gefordert - bei Verwendung
von sensiblen Daten zulässt. Für den Anwender heißt
das: weitreichende Kosten-, Zeit- und Anwendungsvorteile. Bei der
Umstellung auf digitale Diktiertechnik ist DSSPro DIE Wahl für
ein standardisiertes, effizientes und zukunftssicheres Sprach-Dateiformat.
Wie bei den DSS-Sprachdateien ist für die Weiterbearbeitung
von DSSPro-Dateien grundsätzlich ein eigenes Programm erforderlich,
wie es von den führenden Herstellern in Form leistungsfähiger
Diktatmanagement-Software angeboten wird. Um den Einsatzbereich
von Sprachdateien zusätzlich zu erweitern, stellt die International
Voice Association (IVA) nunmehr erstmalig einen DSS-Player für
beide DSS-Formate zur Verfügung, der kostenlos von den Webseiten
der IVA-Mitglieder heruntergeladen werden kann (www.grundig-gbs.com,
www.olympus-europa.com, www.philips.com/dictation). Zur Nutzung
der vollen Workflow-Funktionalität von DSSPro bieten die Hersteller
selbst beziehungsweise in Zusammenarbeit mit Partnern hocheffiziente
Workflow-Management-Programme an. Denn: DSSPro ist weit mehr als
nur ein Sprachaufzeichnungsstandard, es erlaubt weitreichende Managementfunktionen
für den Workflow.
Über die International Voice Association
Das .dss-/dssPro-Format wird von der International Voice Association
(IVA) als herstellerunabhängige und internationale Norm für
die Sprachverarbeitung getragen. Die von Grundig Business Systems,
Olympus und Philips ins Leben gerufene IVA sorgt dafür, dass
alle Spezifikationen einheitlich festgelegt werden. Dabei ist der
Standard eine herstellerunabhängige Norm, die unter bestimmten
Voraussetzungen von jedem Hersteller genutzt werden kann, soweit
es um den Einsatz in professionellen Geräten geht. Dies gewährt
dem Anwender ein hohes Maß an Sicherheit bei der Beschaffung,
beim Einsatz und vor allem in Hinblick auf die Zukunftssicherheit
seiner Investitionen.
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| Oliver Bierhoff: Der DS-4000 ist
schlicht und einfach Weltklasse |
Olympus
hat das erste Tor bereits vor Beginn der Fußball WM geschossen:
Trainer und Betreuer der deutschen Elf arbeiten seit Monaten mit
dem DS-4000 System: Download
als pdf (ca. 125 kB)
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| Presse- und Anwenderberichte aus
der FAZ 2004-2006 |
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| FAZ 21.03.2006: Olympus Diktiermikrofon
und Philips SpeechMike |
Nun wird in den PC diktiert - USB-Mikrofone von Olympus und
Philips für den professionellen Einsatz
Wir haben uns zwei Diktiermikrofone für den professionellen
Einsatz genauer angesehen. Philips hat schon seit Jahr und Tag sein
Speechmike im Angebot, eine Kombination aus Mikrofon, Lautsprecher
und Trackball zur PC-Steuerung. Jetzt gibt es eine neue Speechmike-Familie,
die sich nach Ausstattung und Bedienkonzept unterscheidet. Man kann
die aktuellen Produkte mit Schiebeschalter oder Tastensteuerung
erhalten, die zugehörige Diktiersoftware wurde rundum verbessert.
Wir wählten das Modell Speechmike
Exec Classic 5262, das zusammen mit der beiliegenden Speech
Exec Pro-Software 550 Euro kostet. Olympus hat in diesem Jahr zum
ersten Mal den Markt der Diktiermikrofone betreten. Hier gibt es
zwei neue Modelle, eins mit Tastensteuerung und ein zweites mit
Schiebeschalter. Wir nahmen dieses Gerät, das DR
2000, das 350 Euro kostet, ebenfalls mit Software und Lautsprecher
auf der Rückseite... Der
Artikel ist im FAZ Archiv erhältlich (1,50 EUR).
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| FACTS zum DPM 9450 |
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| FAZ 17.10.2004: Digitales Konferenzaufzeichnungsgerät
Olympus DS-2200 |
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Womit zeichnet man am besten Gespräche, Interviews
oder Konferenzen auf Bis vor einem Monat hätten wir ohne
zu zögern mit der Mini Disc geantwortet. Doch nun gibt
es einen Digitalrekorder von Olympus: Der DS-2200 nimmt Gespräche
und Konferenzen in bester Qualität auf.Mehr dazu in www.faz.net.
Bitte nutzen Sie den vollständigen Seitenverweis: Hier
geht's zum Artikel in der FAZ...
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| AOK: Durch Technikeinsatz jetzt
mehr Zeit für die Pflege |
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Täglich eine halbe Stunde mehr Zuwendung am Pflegebett
"Anstatt mit Papier und Stift die Pflegearbeit zu dokumentieren,
kommen nun Diktiergerät und Computer zum Einsatz", so
der Vorsitzende des Vorstandes der AOK Baden-Württemberg, Roland
Sing, am Montag (13.09.2004) in Berlin. Die Pflegekraft spricht,
so der AOK-Chef weiter, in ein digitales Diktiergerät, das
mit dem heimeigenen Computersystem verbunden ist. Dort werde die
Sprache in den Text des Pflegeberichts umgewandelt.
Laut Sing gewinnt eine Pflegekraft mit der neuen Spracherkennungstechnik
jetzt bis zu einer halben Stunde mehr Zeit für Betreuung und
Zuwendung am Pflegebett. Pro Jahr mache das rund zehn Arbeitstage
aus und das sei nur der Einstieg: "Unser mittelfristiges Ziel
ist, den durchschnittlichen Zeitaufwand für die Pflegedokumentation
von zwei Stunden pro Tag und Pflegefachkraft zu halbieren".
Grundlage dieser Erkenntnis ist der Abschlussbericht über
einen Test der neuen, wegweisenden Technik, den AOK Baden-Württemberg,
das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
(BMGS) und die Firma IBM in Pflegeheimen im Südwesten erfolgreich
abgeschlossen haben. Das von IBM entwickelte Programm zur Spracherkennung
wurde vom 1. August letzten Jahres an neun Monate lang in drei Pflegeheimen
des Wohlfahrtswerkes Baden-Württemberg und in zwei "Kleeblatt-Pflegeheimen"
im Landkreis Ludwigsburg getestet. Der Praxistest wurde von der
AOK Baden-Württemberg als Modellprojekt im Rahmen der Initiative
D21 durchgeführt und vom BMGS finanziell gefördert. Insgesamt
waren rund 30 Pflegekräfte beteiligt.
Auszug aus der Pressemitteilung der AOK vom 13.09.2004
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| Stiftung Warentest testet Spracherkennungsprogramme |
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linguatec Voice Pro 10 schneidet am besten ab.
Nach
jahrelangen Entwicklungsarbeiten und Produktverbesserungen wird
Spracherkennungsprogrammen nun im aktuellen test-Heft der Stiftung
Warentest bestätigt, dass sie eine echte Alternative zur Tastatureingabe
geworden sind.
Der Test ergab, dass die neueste Generation der Spracherkennungsprogramme
all jenen eine echte Hilfe bietet:
- die beim Diktieren beide Hände frei haben wollen
z.B. Mediziner;
- die viel mit Standardtexten arbeiten z.B. Rechtsanwälte
und Steuerberater;
- die behindert sind und mit Maus und Tastatur nicht umgehen
können;
- die schreibfaul sind.
Als Sieger aus dem Vergleichstest ging Voice Pro 10 USB-Edition
mit der Bestnote 1,9 (Urteil: gut) hervor. Stiftung Warentest bescheinigte
dem Spracherkennungsprogramm von linguatec die beste Erkennungsleistung
und die höchste Vielseitigkeit im Test und hob außerdem
die besondere Resistenz gegen Hintergrundgeräusche hervor.
Voice Pro 10 gibt es als USB-Edition
mit den Fachvokabularen Recht, Wirtschaft, Computer und IT (199,-
€) und als Medical Edition
speziell für Arztpraxen und Kliniken mit insgesamt 10 hochwertigen
medizinischen Fachvokabularen (399,- €). Beide Versionen unterstützen
das direkte Diktieren in alle Windows-Anwendungen, die Computersteuerung
mit Sprachbefehlen (Navigation) und die Übernahme der Audiodaten
von einem Diktiergerät.
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WirtschaftsWoche
27/2003, © Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH 2003 - Economy.One |
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Durch
Sprechen Arbeitszeit sparen: moderne Diktiersysteme erleichtern
Schreibarbeiten.
Zum Mikro greifen. Zeit ist Geld - die Erkenntnis ist nicht neu.
Doch sinnvoll umgesetzt wird sie deshalb noch lange nicht. Nachdem
viele Unternehmen drastisch Personal eingespart haben und auf fast
jedem Chef-Schreibtisch ein PC steht, tippen immer mehr Führungskräfte
selbst, meist mühsam mit zwei Fingern. Stattdessen sollten
sie zum Mikro greifen und die Sekretärin schreiben lassen.
Bis zu 25 Prozent Zeitersparnis soll das Diktieren von Briefen,
Berichten und Anweisungen dem Durchschnittsmanager nach Expertenmeinung
bringen. Wer täglich etwa 20 Seiten Text erstellt, spart durch
Sprechen statt Schreiben wöchentlich bis zu zwölf Arbeitsstunden,
errechnete das Marktforschungsunternehmen Spectra.
Noch effizienter wird die mündliche Methode durch die neue
Technik. Nach einer Spectra-Untersuchung erhöhte der Einsatz
digitaler Diktiersysteme die Produktivität der Texterstellung
im Unternehmen um durchschnittlich 15 Prozent. Bestechende Vorteile.
Doch selbst in hochgerüsteten High-Tech-Büros sind Diktiergeräte
häufig der letzte Hort veralteter Analogtechnik. Noch immer
arbeiten fast 90 Prozent der rund 1,5 Millionen professionellen
Vieldiktierer mit Kassettengeräten - doch der Markt der analogen
Diktiersysteme ist seit Jahren rückläufig. 2002 hielten
digitale Modelle einen Umsatzanteil von rund zehn Prozent am Gesamtmarkt.
"Doch der Durchbruch steht kurz bevor", glaubt Carsten
Schulthes, Geschäftsführer bei DAZ, einem Berliner Anbieter
von Diktiertechnik.
Die Vorteile der Digitaltechnik sind bestechend. Statt auf Band
werden die Texte gleich auf einem digitalen Speichermedium festgehalten.
Das Diktat kann als Audiodatei abgelegt, kopiert, verwaltet oder
via Internet an ein Schreibbüro versandt werden. "Allein
durch die Vereinfachung der Abläufe spart eine Schreibkraft
fünf bis zehn Minuten Arbeitszeit pro Stunde", sagt Florian
Schwiecker, Vorstandsmitglied bei der Dictanet Software AG. Die
Ausstattung eines Arbeitsplatzes mit dem Dictanet-System kostet
rund 500 Euro. Diktiert wird über Mikrofon oder Headset direkt
auf die Festplatte oder über ein externes Diktiergerät.
Das SpeechMike Pro von Philips
(ab 200 Euro) dient gleichzeitig als Maus und Mikrofon. Optischer
Index.
Wer beim Diktieren lieber herumläuft, braucht ein mobiles
Gerät. Per USB-Kabel werden die Texte später auf PC überspielt.
Bequem funktioniert der Datentransfer beim neuen Olympus DS-660
(350 Euro) über die mitgelieferte Dockingstation. Das Gerät
bietet Platz für fünf Ordner mit jeweils bis zu 199 Sprachdateien
und eine Aufnahmezeit von maximal elf Stunden im Langzeitmodus.
In das Modell W-10 hat Olympus eine Kamera integriert: Wird das
Diktat am Rechner abgespult, springt automatisch das Foto an der
richtigen Textstelle auf - als visuelle Gedächtnisstütze
oder optischer Index. Immer noch nicht ausgereift ist dagegen die
Spracherkennung. Zwar liegt die
Erkennungsrate inzwischen bei bis zu 95 Prozent - doch damit steckt
in jedem 20. Wort ein Fehler.
Unter www.dictanet.de
gibt es kostenlose Testversionen. Mit oder ohne Spracherkennung:
Tipps für ein reibungsloses Diktat finden Einsteiger unter
www.diktiertechnik.de.
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FRIEDERIKE MEIER WirtschaftsWoche 27/2003.
© Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH 2003 - Economy.One Für
die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
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Paperworld setzt Akzente im digitalen Bereich |
- Schwieriges Marktumfeld in der Bürotechnik
- Digitale Diktiergeräte wachsen zweistellig gegen den Trend
Berlin, 24. Januar 2003 - Am 25. Januar eröffnet die Paperworld,
die weltgrößte Fachmesse für Office, Papeterie, School,
Art & Graphic, in Frankfurt ihre Tore. Die Messe trifft in diesem
Jahr auf ein schwieriges Marktumfeld, denn der deutsche Markt für
Bürotechnik wird auch 2003 unter Druck bleiben. Der Bundesverband
Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)
geht weiterhin davon aus, dass die Nachfrage in diesem Segment in diesem
Jahr um 5% zurückgehen wird. Die Umsätze im Gesamtjahr werden
bei ca. 2,2 Mrd. Euro liegen. Zur Bürotechnik zählen Kopierer,
Scanner, Multifunktionsgeräte und andere Bürogeräte wie
Taschenrechner, Diktiergeräte, Schreib- und Postbearbeitungsmaschinen.
Erfreuliche Ausnahme in dieser Entwicklung sind digitale Diktiergeräte.
Nach Angaben des BITKOM ist der Markt für professionelle digitale
Handdiktiergeräte in 2002 um etwa 66% gewachsen. Die Zahl der professionellen
stationären digitalen Diktiersysteme hat sich sogar verdoppelt. Derzeit
arbeiten in Deutschland rund 1,5 Millionen professionelle Diktierer. Dazu
werden Personen gezählt, die zehn Dokumente und mehr am Tag erstellen
bzw. diktieren. Jeder zehnte professionelle Diktierer arbeitet inzwischen
mit digitalen Produkten. Digitale Diktiergeräte können das gesprochene
Wort als Datei auf einem Chip oder einer Wechsel-Speicherkarte digital
speichern. Auf dem Markt erhältlich sind stationäre Systeme
und mobile Handgeräte. Von mobilen Geräten kann die Datei beispielsweise
über die USB-Schnittstelle auf den Computer übertragen werden.
Digitale Systeme haben den Vorteil, dass gesprochener Text in den PC übertragen
werden kann und sich durch die schnelle elektronische Übertragung
- beispielsweise zur Bearbeitung an externe Schreibdienste - gegenüber
der Handhabung mit analogen Geräten Zeit einsparen lässt. Weitere
Vorteile sind die flexiblen Einsatzmöglichkeiten z.B. für Schreibservices
und Telearbeitsplätze, geringe Kommunikationskosten, eine hohe Aufnahme-
und Wiedergabequalität sowie der wahlfreie Zugang auf jede Stelle
des Diktats. BITKOM wird auf der Paperworld in Frankfurt in Hall 5 mit
einem Informationsstand vertreten sein.
Weitere Informationen: BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien, Internet: www.bitkom.org
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien e.V. (BITKOM) vertritt 1.300 Unternehmen, davon gut 700
als Direktmitglieder, mit ca. 120 Mrd. Euro Umsatz und mehr als 700.000
Beschäftigten. Hierzu zählen Produzenten von Endgeräten
und Infrastruktursystemen sowie Anbieter von Software, Dienstleistungen,
neuen Medien und Content. Mehr als 550 Direktmitglieder gehören dem
Mittelstand an. BITKOM setzt sich insbesondere für eine Verbesserung
der ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, für eine
Modernisierung des Bildungssystems und für die Entwicklung der Informationsgesellschaft
ein.
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Anwaltsreport
2001 Nr. 7 |
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Moderne Diktiergeräte sparen Zeit und Kosten
daz-teleoffice Lindenstr. 18, 10969 Berlin Tel.: 030-25931720 Fax:
030-25931721 eMail: info@diktiertechnik.de,
Web: www.diktiertechnik.de
Ansprechpartner: Kai Tippmann, Kai_Tippmann@teledock.de
Stichworte: Digitale Diktiergeräte, digitale Sprachverarbeitung,
Telearbeit
Digitale Diener
Kein Verkäufer käme heute auf die Idee, ein vergleichsweise
funktionsarmes Gerät wie einen Anrufbeantworter mit dem Hinweis auf
die dort eingesetzte Microkassette anzupreisen. Mittlerweile bieten auch
Billiggeräte digitale Aufnahmequalität bei höherem Bedienkomfort,
gestiegenem Funktionsumfang und größerer Kapazität - eine
Kombination, die bereits bei der Verbreitung der CD, digitalen Video-
und Photokameras oder ISDN beteiligt ist. Trotz aller Bemühungen
der Hersteller bietet jedoch ein Bereich der Informationsverarbeitung
der fortschreitenden Digitalisierung trotzig die Stirn: die Rede ist von
Diktiergeräten.
Medienbrüche
Auch in vollvernetzten Büros, in denen die Kundendaten des Anrufers
bereits auf dem PC-Bildschirm erscheinen, bevor man den Hörer abgenommen
hat, besprechen Führungskräfte wie in einem Anflug von liebenswertem
Anachronismus kleine Kassetten, die sie dann, mit einem Beipackzettel
versehen und sorgfältig in Klarsichthüllen getütet, ihrer
Sekretärin zum Arbeitsplatz tragen. Diese kämpft sich dann vor-
und rückspulend durch das im Hintergrund low-noise-rauschende 30-minütige
Band, um es nach der Erfassung entweder abzulegen (sorgfältig beschriftet
und zurückgespult!) oder dem Löschmagneten zuzuführen (Die
Kassette bitte nicht zu häufig verwenden! Und evtl. vorhandene Beschriftungen
wieder lösen!).
Hat Ihr Computer ein Ohr für Sie?
Natürlich wird die anfängliche Zögerlichkeit, ähnlich
wie beim Faxgerät, letztendlich den Siegeszug der neuen Technologie
nicht dauerhaft aufhalten. Zu deutlich sind die Vorzüge digitaler
Diktiersysteme gegenüber ihren analogen Vorgängern: so können
gesprochene Textpassagen ohne Qualitätsverlust nachträglich
umgestellt, gelöscht oder übersprochen werden. Das Springen
innerhalb eines Diktats ist ebenso problemlos möglich wie am heimischen
CD-Player, dem die Geräte auch in der Wiedergabequalität ähneln.
Die erstellten Diktate lassen sich zudem wie jede andere Datei auf dem
PC verwenden - man kann sie platzsparend archivieren und blitzschnell
wiederfinden oder per E-Mail versenden. Die Versendbarkeit des gesprochenen
Wortes per Modem oder ISDN ermöglicht verschiedenen Berufsgruppen
erst die Einrichtung vollwertiger Heimarbeitsplätze oder die Nutzung
externer Dienstleister. Der endgültige Umstieg auf digitale Diktiersysteme
steht also bevor.
Am Besten nichts Neues
Im Gegensatz zu verschiedenen vergleichbaren Umwälzungen im Büroalltag
sollte hier der Medienwechsel auch keine Berührungsängste verursachen:
die Schreibkraft findet Ihre gewohnten Fußschalter und Kopfhörer
genauso wieder wie der Diktierende den roten Aufnahmeknopf. Trotz der
gestiegenen Funktionsvielfalt gleicht das Handling der neuen Geräte
dem gewohnten bis ins Detail. Schließlich soll der Nutzer nicht
sein Diktierverhalten den neuen Geräten anpassen.
Elegant und vielseitig
Das Produktportfolio digitaler Diktiergeräte ist in Deutschland
mittlerweile weit voran getrieben. Einige Hersteller haben vor kurzem
eine neue Generation der Handdiktiergeräte vorgestellt. Die formschönen
Apparate zeichnen sich durch vielfältige Anbindungsmöglichkeiten
an PCs aus. SmartMedia-Karten ermöglichen Aufzeichnungslängen
von über 22 Stunden und sind außerdem noch wechselbar. Das
Zubehör ist umfassend. Autorisierte Fachhändler vertreiben die
funktional fein differenzierten Geräte, um den oft abweichenden Anforderungen
der Betriebssysteme und der Arbeitsorganisation mit der Auswahl des optimalen
Geräts gerecht zu werden.
Wo immer sie sind
Während also das möglicherweise liebgewordene Ritual, eine
Vinylscheibe vorsichtig aus der Hülle zu ziehen und auf den Plattenteller
zu balancieren, zu entstauben und nach 25 minütigem Musikgenuß
umzudrehen, im Freizeitverhalten durchaus seine Daseinsberechtigung hat,
sind derartig anachronistische Impulse im Arbeitsleben nicht durchzuhalten.
Auch wenn die Sekretärin demnächst Ihr Diktat als lieblose Netzwerkpost
auf den Schreibtisch bekommt, wird sie die gehobene Aufnahmequalität
besänftigen. Wenn es dann im Hintergrund rauscht, ist es das Meer.
Entweder auf dem Band des Autors oder hinter der Sekretärin, die
gerade schreibt.
Kai Tippmann
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